13.03.2009

Mit Feng Shui konzentrierter und kreativer arbeiten (Teil 3, Schluss)


von
Helga M. Vesper, Sulzbach / Taunus

Ein zusätzlicher Aspekt bei der Gestaltung eines optimalen Arbeitsplatzes nach Feng Shui ist die Berechnung der sogenannten Kua-Zahl (siehe unten). Sie sagt aus, welche Richtung für einen Menschen positiv sind. Bei allen Aktivitäten, aber speziell bei besonders wichtigen Vorhaben, sollte man darauf achten, dass der Blick in eine gute Richtung geht. Mit der Kraft der positiven Richtung kann sich nicht nur die Leistung am Arbeitsplatz, sondern auch der Schlaf verbessern.

Daher sollte der Schreibtisch am Arbeitsplatz immer so aufgestellt sein, dass man in eine seiner positiven Himmelsrichtungen schaut. Noch besser, aber nicht immer möglich, ist es, wenn das Büro in einem günstigen Richtungsbereich liegt. Das Wissen um die eigenen positiven Richtungen bewirkt eine gute Ausstrahlung und damit Anziehungskraft für den eigenen Weg. Damit wird vieles leichter erreicht, was sonst viel Mühe erfordern würde.

Feng Shui beinhaltet und berücksichtigt viele weitere Aspekte zur optimalen Gestaltung des Arbeitsplatzes wie zum Beispiel die äußere Umgebung (Landschaft) in der das Unternehmen angesiedelt ist oder auch die Untersuchung, ob das Büro die optimale Position im Gesamtkonstrukt des Unternehmens hat. So ist es wenig sinnvoll, kreativ arbeitende Menschen oder Abteilungen in „ruhigen“ Bereichen eines Unternehmens anzusiedeln oder im umgekehrten Sinn ein Lager oder eine Buchhaltung in den kreativ/aktiven Bereichen einzurichten. Eine professionelle Beratung ist unabdingbar, um gezielt mehr Erfolg, Spaß und Kreativität am Arbeitplatz zu entfachen.

Hier vielleicht noch ein, zwei weitere abschließende Sätze – ohne direkte Ansprache…

Es einfach zu tun, ist die beste Möglichkeit festzustellen, dass kleine, gezielte Veränderungen erhebliche Verbesserungen hervorrufen.

So bestimmen Sie Ihre positiven Richtungen



So berechnen Männer ihre Kua-Zahl

Die letzten beiden Ziffern des Geburtsjahres addieren und so lange die Quersumme bilden, bis eine einstellige Zahl übrig bleibt.

Beispiel:
1957 = 5 + 7 = 12 = 1 + 2 = 3
Das Ergebnis von 10 subtrahieren:
10 – 3 = 7 = Kua Zahl
Bei Geburtszahlen ab dem Jahr 2000 das Ergebnis von 9 abziehen.

So berechnen Frauen ihre Kua-Zahl

Die letzten beiden Ziffern des Geburtsjahres addieren und so lange die Quersumme bilden, bis eine einstellige Zahl übrig bleibt.

Beispiel:

1961 = 6 + 1 = 7
Zum Ergebnis 5 addieren. Ist das Ergebnis zweistellig, erneut die Quersumme bilden bis eine einstellige Zahl übrig bleibt.
7 + 5 = 12 = 1 + 2 = 3 = Kua Zahl

Bei Geburtszahlen ab dem Jahr 2000 das Ergebnis mit 6 addieren.

Wer am Jahresanfang bis ca. Mitte Februar geboren ist.
Im chinesischen Mondkalender beginnt das Jahr, je nach Datum des Neumondes zwischen Ende Januar und Mitte Februar. Daher ist es möglich, dass ein Geburtsdatum wie zum Beispiel der 31. Januar dem Vorjahr zuzurechnen ist. Das genaue Datum des Neujahrs kann einem chinesischen Almanach oder einem chinesischen Mondkalender entnommen werden. Der Einfachheit halber gehen viele Feng Shui-Berater dazu über, den 4. Februar als Datumswechsel anzusehen.

Teil 1 (27.02.2009) | Teil 2 (4.03.2009)



Helga M. Vesper

Die Autorin dieses Beitrags, Helga M Vesper, ist seit 1993 selbstständige Trainer- und Beraterin für klein- und mittelständische Unternehmen mit dem Schwerpunkten Kommunikation und (Verblüffungs-)Marketing. Seit 1995 beschäftigt sie sich zusätzlich intensiv mit dem Thema Feng Shui. Nach erfolgreicher Ausbildung berät sie heute Privatpersonen/Unternehmen und bildet Feng Shui-Berater aus. (mehr)




Gemeinsam mit Christian Zielke hat Helga M. Vesper das Buch „30 Minuten für Feng Shui am Arbeitsplatz“ mit praktischen Tipps und Checklisten veröffentlicht. 80 Seiten, 2008, Gabal Verlag, ISBN 978-3897498143